Dachterrasse

Dachterrasse

Eine Dachterrasse bietet einige Vorzüge, die ein Balkon beispielsweise nicht hat. Obwohl sich beide sehr ähnlich sind, haben Sie mit einer Dachterrasse noch mehr Möglichkeiten einen Rückzugsort im Freien zu gestalten. Was Sie beim Anlegen beachten müssen und welche Ideen es zur Gartenplanung gibt, erfahren Sie bei uns.

Ein Dachgarten bauen und gestalten!

Eine Dachterrasse bauen und gestalten!

Das Bauen und Gestalten einer Dachterrasse sind ein komplexes Vorhaben, das Sie nicht so eben auf die Schnelle umsetzen können. Dafür gibt es zu viele Arbeitsschritte, die exakt geplant und  umgesetzt werden müssen. Nach Einhaltung aller Bauvorschriften sind der Gestaltung keine Grenzen gesetzt. In Betracht ziehen sollte man dabei, dass die meisten Dachterrassen ganztägig in praller Sonne liegen und es sich folglich lohnt, in ausreichenden Sonnenschutz zu investieren. Auch Pflanzen sollten viel Sonne aushalten können, je nach Statik und Abdichtung lässt sich dann sogar ein Dachgarten realisieren. Passende Nutz- oder Zierpflanzen, exklusive Gartenmöbel und Sichtschutzelemente machen die Terrasse zu einer Gartenoase selbst mitten in der Stadt.

Beim Bodenbelag bieten sich verschiedene Möglichkeiten. Neben Terrassen- oder Waschbetonplatten kann man auch Kunstrasen, Fliesen oder Holzplatten verlegen. Stein- und Betonplatten heizen sich bei hohen Temperaturen auf, dafür sind sie sehr langlebig. Holz fühlt sich an den Füßen sehr wohnlich an. Eine beliebte Alternative zu Stein, Beton, Holz und Holzfliesen stellen Terrassendielen aus Holz-Polymer-Werkstoffen – auch WPC, kurz für die englische Bezeichnung „Wood Polymer Composites“, – dar. Dieser Bodenbelag heizt sich nicht unangenehm auf, ist pflegeleicht und zugleich überaus ästhetisch als auch robust. Da es sich um keinen natürlichen Werkstoff handelt, ist WPC ein vollständig recycelbares Material.

Wie viel kostet ein Dachgarten?

Wie viel kostet eine Dachterrasse?

Die Kosten für den Bau einer Dachterrasse hängen sehr stark von den individuellen Anforderungen bei Ihnen zu Hause ab. Muss die Statik der Dachterrasse erst angepasst oder gar der Dachstuhl umgebaut werden, fallen verständlicherweise wesentlich höhere Kosten an, als bei einem statisch sicheren Flachdach. Welcher Rechnungsbetrag zu Buche schlägt, richtet sich nach dem planerischen Aufwand, und der ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Nach oben sind den Kosten kaum Grenzen gesetzt. Bei einer größeren Dachterrasse liegen Sie leicht bei rund 20.000 Euro. Und jeder Sonderwunsch, jedes statische Problem verursacht weitere Kosten. Daher lassen sich für Ihr persönliches Vorhaben auch nur schwer Aussagen zu den Kosten treffen.

Bauherren und Immobilieneigentümer könne sich die Kosten aber zumindest zum Teil wieder zurückholen. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert im Rahmen des Programms „Energieeffizient Sanieren“ die Anlage eines Gründachs, da sich hierdurch der Energiebedarf eines Gebäudes senken lässt. Hausbesitzer erhalten entweder einen Zuschuss oder können einen zinsgünstigen Kredit in Anspruch nehmen, um auf diese Weise eine natürliche Wärmedämmung zu realisieren.

Ist eine Dachterrasse genehmigungspflichtig?

Ist eine Dachterrasse genehmigungspflichtig?

Für eine Dachterrasse benötigen Sie eine Baugenehmigung. Die örtlichen Bauvorschriften müssen Sie in jedem Fall einhalten, damit Sie später keine böse Überraschung erleben. Hier spielt es keine Rolle ob auf dem ungenutzten Flachdach eines Wohnhauses oder der Garage. Ebenso gilt es, ein statisches Gutachten in Auftrag zu geben. Hierbei prüft ein Tragwerksplaner, ob das Dach, auf dem die Dachterrasse entstehen soll, über die notwendige Tragfähigkeit verfügt. Das Wichtigste dabei ist die Statik des darunter liegenden Raumes. Hat das Dach keine ausreichende Tragfähigkeit für eine Dachterrasse können Sie es auch nachträglich noch verstärken. Weiterhin spielt die Abdichtung des Flachdachs eine wichtige Rolle. Damit Wasser keinen Schaden am Bauwerk verursacht, müssen Sie das Dach nach geltender DIN-Norm 18531 und der sogenannten Flachdachrichtlinie des Zentralverbandes des Deutschen Dachdeckerhandwerks abdichten. Zudem muss auch der optimale Wasserablauf vom Boden der Dachterrasse gewährleistet sein.